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| Six Feet Under: Gestorben wird immer | ||
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Es grenzt schon fast an Ironie, als Nathaniel Fisher, Besitzer eines angesehenen Bestattungsunternehmens, täglich von Leichen und Tod umgeben, Opfer eines tragischen Autounfalls wird und zum letzten Mal auf die gleiche Weise in sein Heim zurückkehrt, wie es zu Lebzeiten seine Kunden taten. Ein Schock für die ganze Familie! Vor allem muss geklärt werden, wie es mit dem Bestattungsinstitut weiter geht. Die unerwartete Lösung kommt im Testament des Vaters: sein letzter Wille besagt, dass seine Söhne David und Nathaniel Jr. den Laden weiter führen sollen. Für den engstirnigen David, der schon zu Lebzeiten seines Vaters in das Geschäft eingestiegen ist, wird diese Entscheidung zu einer großen Herausforderung! Denn wie soll er mit seinem Bruder, einem verantwortungslosen Draufgänger, zusammen arbeiten? Außerdem hat David ein weitaus größeres Problem: denn noch weiß keiner in der Familie, dass er homosexuell ist... Ebenfalls eine große Überraschung ist der letzte Wille seines Vaters für David´s Bruder Nathaniel Jr., kurz Nate genannt. Vorher eher das schwarze Schaf der Familie, sieht er sich plötzlich mit familiären und geschäftlichen Problemen konfrontiert. Und auch die Arbeit und der Umgang mit Leichen ist für ihn sehr gewöhnungsbedüftig. Wie gut, dass er die kesse Brenda gefunden hat, die ihm tatkräftig zur Seite steht, auch wenn sie die wohl schwierigste Freundin der Welt zu sein scheint! Die dritte im Bunde und jüngstes Mitglied der Familie, Claire Fisher, geht noch zur Schule, hat eine sehr eigenwillige Vorstellung von ihrer Zukunft und komplettiert das Chaos mit ihrem kriminellen Freund, der nichts als Ärger verursacht. Nicht zu vergessen die Mutter der drei, Ruth Fisher, das leicht labile und des öfteren mal geistesabwesende neue Oberhaupt der Familie, die vor allem unzufrieden mit ihrer wenig beachteten Rolle als Mutter ist und eine stärkere Einbindung in die Familienprobleme fordert. Nicht nur die Bilder von “Six Feet Under – Gestorben wird immer“ sind klar und voller Schönheit, allein schon den Vorspann der Serie kann man sich genussvoll immer wieder ansehen, denn auch er hat mit sämtlichen anderen Bilder eines gemeinsam: perfekt umgesetzte Ästhetik, die sich vor allem in den Charakteren der einzelnen Hauptakteure wiederspiegelt. Hier handelt es sich nämlich nicht um langweilige, eintönige Menschen, deren Innerstes man schon zu Anfang durchschauen kann, sondern um liebenswerte Leute wie du und ich mit offensichtlichem Hang zum alltäglichen Wahnsinn des Lebens - eben so wie wir alle... Mit einer sehr düsteren Atmosphäre, sarkastischen Humor, provokanten Themen und einer Top - Besetzung, werden all diese Zutaten so gekonnt miteinander verwoben, dass nichts albern wirkt. Nicht nur die Bestatter, jede der Hauptfiguren hat irgendwie eine Leiche im Keller, die nach und nach freigelegt wird... | ||
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